Das perfekte Zusammenspiel: Amann Girrbach verbindet Dentalpraxen und Labore auf We Are One Tour

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Das perfekte Zusammenspiel: Amann Girrbach verbindet Dentalpraxen und Labore auf We Are One Tour

Die We Are One Tour von Amann Girrbach startete am 6. Mai in Berlin mit der offiziellen Eröffnung eines neuen Schulungs- und Ausbildungszentrums. Von links nach rechts: Christoph-Alexander Löck und Petra Löck, Geschäftsführung des Enamel Dentallabor im brandenburgischen Hohen Neuendorf, sowie Yannick Bogner und Christian Kirsche von Amann Girrbach. © Amann Girrbach

BERLIN – Amann Girrbach unterstützt Dentallabore bei der Organisation digitaler Workflows und zeigt auf seiner We Are One Tour durch Deutschland neue Möglichkeiten der Digitalisierung und interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Dentalpraxen und -laboren auf. Dental Tribune International (DTI) war beim ersten Event der Tour dabei, das in einem Golfclub am westlichen Stadtrand der deutschen Hauptstadt stattfand. Den Teilnehmenden wurden Live-Produktdemonstrationen sowie Präsentationen zu einigen der innovativsten Themen der Dentalbranche geboten.

Mehr als 100 Zahnärztinnen und Zahnärzte sowie Zahntechnikerinnen und Zahntechniker aus Berlin und Umgebung nahmen am 6. Mai an der Auftaktveranstaltung teil, die mit der offiziellen Eröffnung eines neuen zahntechnischen Schulungs- und Ausbildungszentrums im Obergeschoss eines malerischen Golfclubs begann. Das Einweihungsband wurde von Vertretern des Unternehmens durchschnitten, darunter Yannick Bogner, Leiter Gebietsmanagement DACH bei Amann Girrbach, und Christian Kirsche, Vertriebsleiter für die Region Ost. Anschließend wurden den Teilnehmenden die neuesten Technologien von Amann Girrbach persönlich vorgeführt, wie beispielsweise die Ceramill Direct Restoration Solution (DRS), die Dentalpraxen einen integrierten digitalen Workflow bietet und bestehende Kommunikationslücken zwischen Praxis und Labor schließt. Ein weiteres Highlight war die Vorführung des Ceramill DRS High-Speed ​​Zirconia Kits, mit dem Anwenderinnen und Anwender Zirkonoxid-Restaurationen in nur 20 Minuten sintern können.

Ziel der Veranstaltung war es, so Bogner, Kundinnen und Kunden einen ersten Eindruck vom neuen Schulungs- und Ausbildungszentrum zu vermitteln und damit den Anspruch von Amann Girrbach, Praxen und Labore zu vernetzen, zu unterstreichen. „Vom Zahnarzt zum Labor und wieder zurück – der gesamte Workflow dreht sich um Vernetzung sowie effiziente und effektive Zusammenarbeit“, sagte Bogner gegenüber DTI. Über die digitale Plattform AG.Live, die den Kern des Workflows bildet, sagte Bogner: „Amann Girrbach bietet eine Plattform für Zahnrestaurationen, mit deren Hilfe wir über ein einfaches System zusammenarbeiten können, was letztendlich Verbesserungen und Vorteile für Zahnärzte, Zahntechniker und – in erster Linie – für Patienten bietet.“

„Digital kommt – so oder so“
– Zahntechnikermeister Christian Lang

Der Rest der Veranstaltung fand in den Konferenzräumen des Golfclubs statt, die eine weitläufige Terrasse mit Blick ins Grüne boten. Dort erhielten die Teilnehmenden einen detaillierten Einblick in die Zusammenarbeit von Amann Girrbach mit dem Schweizer Unternehmen TRI Dental Implants, das mit matrix das weltweit erste Zahnimplantat ohne Abutment entwickelt hat. Sandro Venanzoni, Chief Technology Officer bei TRI Dental Implants, erklärte, dass matrix das erste und einzige Implantat ist, das für vollständig digitale ein- und mehrgliedrige Restaurationen ohne die Verwendung eines Abutments zugelassen wurde. Venanzoni sagte, dass Implantate bei den enormen technologischen Fortschritten, die in den letzten Jahrzehnten in der Zahnheilkunde stattgefunden haben, weitgehend vernachlässigt wurden. Er sagte, es bestehe ein „dringender Bedarf der Anpassung von Implantaten, um mit der digitalen Welt Schritt zu halten“, und erklärte, wie die einzigartige matrix-Implantatverbindung speziell für digitale Fertigungstechnologien wie CAD/CAM-Fräsen und 3D-Drucker in der Zahnmedizin entwickelt wurde.

Weitere Vorträge hielten Matthias Mützelburg, Laborleiter bei Neodent Zahntechnik in Berlin, DRS-Expertin Wibke Rosin, die gemeinsam mit Zahntechnikermeister Benjamin Votteler über den Einsatz des DRS-Systems sprach, sowie Zahntechnikermeister Christian Lang, der als Ausbildungsleiter bei Amann Girrbach in Deutschland tätig ist. Bezogen auf die schnell voranschreitenden Entwicklungen im Dentalbereich sagte Lang, dass die Besucherinnen und Besucher der Internationalen Dental-Schau in Köln vor Jahrzehnten wohl nicht geglaubt hätten, welche Fortschritte heute zum zahnärztlichen Alltag gehören – etwa die Tatsache, dass die meisten Dentalpraxen und -labore nicht mehr mit physischen Abdrücken arbeiten. Auf die gleiche Weise, sagte er, sei es für Zahnärztinnen und Zahnärzte heute schwierig, sich die restaurativen Technologien vorzustellen, die in zehn Jahren zum Einsatz kommen werden. „Digital kommt – so oder so – und die Kommunikation zwischen Labor und Praxis verändert sich“, sagte Lang abschließend.

Auf den weiteren Stationen in Hannover am 27. Juni und in Neu-Ulm am 29. Juni bietet Amann Girrbachs We Are One Tour Zahnärztinnen und Zahnärzten weiterhin einen Einblick in die Zukunft der restaurativen Zahnheilkunde. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Unternehmens.

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