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Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation – Klinisches Problem, Ursachen und Therapieansätze

Die Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation ist die häufigste Strukturstörung der Zähne und stellt für Kind, Familie und Zahnarzt eine Herausforderung dar. Während die Mehrzahl der Betroffenen lediglich von Hypomineralisationen betroffen sind weist ein geringer Patientenanteil bereits Restaurationsbedarf nach dem Durchbruch der Zähne auf.

Etwa 10-20% aller Kinder bzw. Jugendlichen sind von einer Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH) in Deutschland bzw. anderen Industrienationen betroffen. Damit wird deutlich, dass die MIH die am Häufigsten vorkommende Strukturstörung der Zahnhartsubstanz ist und dies im Kindes- und beginnendem Jugendalter. Während die Mehrzahl der Betroffenen lediglich von Hypomineralisationen betroffen sind, weist ein geringer Patientenanteil bereits u.U. umfangreiche Schmelzeibrüche auf, welche mit einem Restaurationsbedarf unmittelbar nach dem Durchbruch der Zähne einhergehen. Insbesondere für diese Kinder stellt die MIH und deren Management eine Herausforderung dar. Ziel des Vortrages ist es, das klinische Erscheinungsbild, die diagnostische Abgrenzung zur Karies, den aktuellen Wissenstand zu möglichen Ursachen sowie therapeutische Lösungsansätze herauszuarbeiten. Für letztere haben sowohl die Defektausdehnung, Schmerzhaftigkeit und Kooperationsfähigkeit des kindlichen Patienten einen direkten Einfluss auf die Wahl der Restaurationsform. Das Erreichen folgender Lernziele wird angestrebt:
  • Darstellung des klinischen Erscheinungsbildes der MIH
  • Zusammenfassung des aktuellen Forschungsstandes zur möglichen Ursachen der MIH
  • Darstellung möglicher Therapieansätze

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DT Germany No. 6, 2020

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