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Update Kinderzahnheilkunde – Von der frühkindlichen Karies bis zur MIH

Die frühkindliche Karies und zunehmend auch die Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH) stellen die Kinderzahnheilkunde vor Herausforderungen. Dieses Webinar soll für beide Krankheitsbilder einen Einblick in die rezenten epidemiologischen Daten, die Ätiologie, die Präventionsstrategien und die therapeutischen Möglichkeiten sowie Hilfestellungen für die Praxis geben.

Trotz der Präventionserfolge in den letzten Jahren stellt die frühkindliche Karies nach wie vor eine Herausforderung und nicht gelöste Problematik für die Kinderzahnheilkunde dar. Kennzeichnend ist eine Glattflächenkaries mit schnell fortschreitenden Läsionen, die schon kurz nach Durchbruch der ersten Milchzähne beginnt. Neben der frühkindlichen Karies beschäftigt ein weiteres Krankheitsbild zunehmend die Kinderzahnheilkunde: Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH). Am Anfang noch als Zufallsbefund abgetan, hat diese Erkrankung des Zahnschmelzes mittlerweile große klinische Relevanz erreicht. Beschrieben wird eine systemisch bedingte Hypomineralisation der ersten bleibenden Molaren und bleibenden Frontzähne. Klinisch stellen insbesondere die Schmelzfrakturen an frisch eruptierten MIH-Molaren und eine mitunter starke Hypersensibilität der betroffenen Zähne sowie sich wiederholende Füllungsverluste den Behandler vor eine Herausforderung.

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DT Germany No. 7, 2020

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