Der Zahnarzt ist prädestiniert, Erkrankungen der Mundschleimhaut rechtzeitig erkennen und behandeln zu können. Die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) und die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) unterstützen den praktischen Zahnarzt bei der Früherkennung von Mundhöhlenkarzinomen.
Seit eineinhalb Jahren hat die DGZMK ein Expertenteam zusammengestellt, das auf die ebenso seltenen wie aggressiven Erkrankungen der Mundschleimhaut spezialisiert ist. Der Zahnarzt sendet Bilder seines Befundes an die DGZMK-Experten ein und erhält im Anschluss eine Verhaltensempfehlung mit einer Vermutungsdiagnose. "Dieser Service, der über die Homepage www.dgkmz.de erreichbar ist, wird inzwischen rege genutzt", zieht Initiator und DGZMK-Vizepräsident Dr. Wolfgang Bengel, eine positive Bilanz.
Jährlich erkranken in Deutschland 10.000 Menschen an einem Mundhöhlenkarzinom. Angesichts schlechter Überlebensraten bei Mundhöhlenkarzinomen, die mit jeder auch nur kurzen Therapieverzögerung weiter sinken, ist die Früherkennung im besonderen Interesse der Betroffenen. "Wir können allen Patienten nur den regelmäßigen Gang zum Zahnarzt empfehlen, damit dieser mögliche Veränderungen möglichst rechtzeitig erkennt", betont der Präsident der DGZMK, Prof. Dr. Thomas Hoffmann von der Universität Dresden.
Die Bundeszahnärztekammer unterstützt ebenfalls seit Jahren den weltweiten Kampf gegen den Krebs unter anderem mit einer Kooperation mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg zum Thema „Tabak und Mundgesundheit“. Darüber hinaus hat die BZÄK mit der Broschüre „Erkennung oraler Risikoläsionen in der zahnärztlichen Praxis“ einen von der Deutschen Krebshilfe herausgegebenen Ratgeber aufgelegt, der Zahnärzte über die komplexe Thematik "Sensibilisieren- Erkennen - Überweisen" informiert.
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