PITTSBURGH – Infolge von Chemo- oder Strahlentherapie leidet eine Vielzahl an Krebspatienten unter oraler Mukositis. US-amerikanische Forscher untersuchten, ob der präventive Einsatz von Lasern ein adäquates Mittel zur Schmerzlinderung ist.
Orale Mukositis ist eine der häufigsten unerwünschten Nebeneffekte bei der Therapie von Krebserkrankungen. Die Entzündungen in der Mundhöhle stellen für Patienten nicht nur eine starke Einschränkung der Lebensqualität dar, sondern zwingen Mediziner zum Teil auch zu Unterbrechungen der Behandlung. Um Patienten zu entlasten und somit Verzögerungen bei der Chemotherapie bzw. Bestrahlung zu vermeiden, forschen Wissenschaftler seit einiger Zeit in ganz verschiedene Richtungen. Neben dem Einsatz von Honig oder dem Keratinozytenwachstumsfaktor scheint nun ein weiterer möglicher Ansatz gefunden: Die Low-Level-Lasertherapie (LLLT).
Forscher des UPMC Shadyside Hospitals setzten bei 19 Probanden mit hämatologischen Krebserkrankungen während einer Chemotherapie LLLT ein. Bei den Personen handelte es sich um Krebspatienten, die im Vorfeld einer Stammzellentransplantation eine chemotherapeutische Konditionierung erhielten.
Auch wenn es sich um eine relativ kleine Teilnehmerzahl handelt, sind die Ergebnisse recht vielversprechend. Bei keinem der Patienten entwickelte sich eine orale Mukositis 4. Grades. Rund zwei Drittel wiesen Grad 3 auf, der Rest hatte leichte Formen der Erkrankung. „Nur“ rund ein Drittel benötigte schmerzlindernde Mittel.
Ob LLLT auch bei anderen Krebserkrankungen ähnliche Effekte erzielt, muss in weiteren Untersuchungen geprüft werden.
Die Forschungsergebnisse wurden auf dem Oncology Nursing Society‘s (ONS) Annual Congress 2018 in Washington vorgestellt.
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