Ab 1. Oktober 2012 steigen die Tarifgehälter für ZFAs in Hamburg, Hessen, Westfalen-Lippe und dem Saarland linear um 3,1 Prozent. Ab Januar 2014 tritt eine Gehaltserhöhung um 2,5 Prozent in Kraft. Das gaben jetzt der Verband medizinischer Fachberufe e.V. und die AAZ bekannt.
Tarifabschluss für Zahnmedizinische Fachangestellte in Hamburg, Hessen, Westfalen-Lippe und dem Saarland
Auf dieses Ergebnis hatten sich die Tarifpartner - der Verband medizinischer Fachberufe e.V. und die Arbeitsgemeinschaft zur Regelung der Arbeitsbedingungen von Zahnmedizinischen Fachangestellten / Zahnarzthelferinnen (AAZ) bereits am 3. August in Hamburg geeinigt. Bis zum 20. September 2012 - dem Ende der Erklärungsfrist - war von beiden Seiten jedoch Stillschweigen vereinbart worden.
Die stufenweise Steigerung konnte auch auf die Ausbildungsvergütungen übertragen werden. Hier gibt es zum 1. Oktober 50 Euro und zum 1. Januar 2014 25 Euro mehr. Die Auszubildenden zur/zum Zahnmedizinischen Fachangestellten erhalten somit ab nächstem Monat im ersten Ausbildungsjahr 615 Euro, im zweiten 660 und im dritten 715 Euro. Ab 2014 sind es 640, 685 und 740 Euro monatlich.
Darüber hinaus wird sich die Anzahl der Tätigkeitsgruppen auf fünf (bisher vier) erhöhen. Zudem wurde der Urlaubsanspruch als Konsequenz auf eine Entscheidung des Bundesarbeitsgerichtes neu geregelt. Dieser beträgt jetzt für alle 27 Arbeitstage pro Kalenderjahr und erhöht sich nach achtjähriger Beschäftigungsdauer auf 29 und nach weiteren acht
Jahren auf 31 Arbeitstage.
In den ersten drei Berufsjahren beginnen die Tarifgehälter nun in Tätigkeitsgruppe I bei 1602,50 Euro und in Tätigkeitsgruppe II bei 1723 Euro. Je nach Qualifikation können drei weitere Tätigkeitsgruppen mit einem Zuschlag von 17,5, 25 und 30 Prozent zur Grundvergütung erreicht werden.
Margret Urban, Verhandlungsführerin des Verbandes medizinischer Fachberufe e.V. erklärte dazu: "Grundsätzlich haben wir ein solides Ergebnis erreicht, auch wenn ein einheitlicher Urlaubsanspruch auf der höchsten Stufe für alle nicht durchzusetzen war." Ab dem 1. Januar 2013 richtet sich die Staffelung der Urlaubshöhe nach den Beschäftigungszeiten. Ausbildungszeiten sind dabei in voller Höhe und Elternzeiten ggf. zur Hälfte anzurechnen, berücksichtigt werden alle
Beschäftigungszeiten in Zahnarztpraxen.
Dr. Elke Vietor von der Arbeitgeberseite verwies darauf, dass nun die Möglichkeit besteht, früher in die zweite Tätigkeitsgruppe aufzusteigen. Dafür sind statt bisher 150 nun nur noch 65 Stunden mit durch die Zahnärztekammer anerkannten Nachweisen notwendig. "Damit", so die Zahnärztin, "erhöhen wir die Attraktivität des Berufes vor allem für die jungen Mitarbeiter/innen."
Der Verband medizinischer Fachberufe e.V. wurde 1963 als Berufsverband der Arzthelferinnen (BdA) gegründet und vertritt als Gewerkschaft seit 1980 auch die Interessen der Zahnarzt- und Tierarzthelferinnen. Seit dem 6. Juni 2006 trägt der ehemalige BdA den Namen Verband medizinischer Fachberufe e.V. Mit der Satzungsänderung 2010 können auch angestellte Zahntechniker/innen den Verband beitreten. Als unabhängige Gewerkschaft ist er die Interessenvertretung der zweitgrößten Berufsgruppe im Gesundheitswesen und schließt auch Tarifverträge für seine Mitglieder ab. Für Medizinische und Tiermedizinische Fachangestellte sind diese Verträge bundesweit, für Zahnmedizinische Fachangestellte vertritt die AAZ derzeit Arbeitgeber aus den Kammerbereichen Hamburg, Hessen, Westfalen-Lippe und dem Saarlang. Mehr Infos unter www.vmf-online.de Eine Abkürzung des Verbandsnamens ist nicht üblich. Bundesweit arbeiten rund 245.000 Zahnmedizinische Fachangestellte im deutschen Gesundheitswesen.
DORTMUND – Ab 1. April 2011 steigen die Tarifgehälter für Zahnmedizinische Fachangestellte in Hamburg, Hessen und Westfalen-Lippe in den ...
München – Die Vorteile der elektronischen Patientenakte liegen klar auf der Hand: Schnellere Einsicht in Befunde und Medikationspläne, Abstimmung der ...
MÜNCHEN – Zum zweiten Mal in Folge hat die Bayerische Landeszahnärztekammer (BLZK) im letzten Ausbildungsjahr die Marke von 3.000 Neuverträgen bei der ...
BOCHUM – Die Zahnärztekammer Niedersachsen (ZKN) wird künftig in der Arbeitsgemeinschaft zur Regelung der Arbeitsbedingungen der Zahnmedizinischen ...
MÜNSTER – Rückwirkend zum 1. Januar 2015 steigen die Gehälter der Tarifgruppe I für Zahnmedizinische Fachangestellte in den ...
München – Wie attraktiv sind die Berufe der Medizinischen und Zahnmedizinischen Fachangestellten? Das wollte das PKV Institut wissen und befragte 192 ...
RATINGEN – Erneut ausgebucht – das verkündete van der Ven-Dental bereits Wochen vor dem dritten ZFA-Kongress, denn dieses Event erfreut sich immer ...
Bottrop – MKG UNIQUM geht einen bedeutenden Schritt weiter und etabliert ab September 2025 in Bottrop ein spezialisiertes Zentrum, das sich vollständig ...
DEISENHOFEN – Das unabhängige Test-Portal für Zahnzusatzversicherungen www.test-zahnzusatzversicherung.de hat einen neuen innovativen ...
Mit Professor Dr. med. Dr. med. dent. Günter Lauer konnte das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden einen profilierten Vertreter der ...
Live-Webinar
Di. 4. August 2026
2:00 Uhr CET (Berlin)
Dr. Cameron Shahbazian DMD MBA
Live-Webinar
Do. 6. August 2026
23:00 Uhr CET (Berlin)
Dr. Daniel Fernando Zabaleta Díaz
Live-Webinar
Di. 11. August 2026
19:00 Uhr CET (Berlin)
Dr. Bruce McFarlane Certified Specialist in Orthodontics Fellow: Royal College of Dentists of Canada Diplomate: American Board of Orthodontics
Live-Webinar
Mi. 19. August 2026
1:00 Uhr CET (Berlin)
Prof. Dr. Wael Att, Dr. Andrea Laureti ITI Scholar Michigan, Dr. Acela Martinez
Live-Webinar
Mo. 24. August 2026
20:00 Uhr CET (Berlin)
Alejandro Uribe Marioni DDS, MSc, PhD
Live-Webinar
Do. 27. August 2026
20:30 Uhr CET (Berlin)
Live-Webinar
Do. 3. September 2026
1:00 Uhr CET (Berlin)
To post a reply please login or register