Dental Tribune Germany

Symposium zu „3D-Diagnostik und computergestützte Implantologie“

By Pressemitteilung BDIZ EDI
September 24, 2009

BONN -Der Bundesverband der implantologisch tätigen Zahnärzte in Europa (BDIZ EDI) lässt es am 9. und 10. Oktober 2009 in München fachlich krachen: Grund für das Feuerwerk an hochaktuellen Themen ist das 20-jährige Bestehen des Verbandes.

Gefeiert wird anlässlich des 13. BDIZ EDI Symposiums, das in diesem Jahr die „3D-Diagnostik und computergestützte Implantologie“ in den Mittelpunkt stellt. Mit einem Who-is-who an international renommierten Referenten will der BDIZ EDI das Thema von allen Seiten beleuchten und damit versuchen, die aktuellen Fragen zu beantworten. Das zweitägige Programm mit Dentalausstellung findet im Herzen Münchens, im Hotel Sofitel Munich Bayerpost statt.

Das Symposium stellt den Höhepunkt des Schwerpunktjahres zu den bildgebenden Verfahren
dar, das im Februar mit dem Experten Symposium in Köln und dem viel beachteten Leitfaden der Europäischen Konsensuskonferenz (EuCC) begonnen hat. Während viele noch über den Sinn von dreidimensionaler Bildgebung diskutieren, vertreten die beiden „Röntgenpäpste“ Prof. Dr. Dr. Joachim E. Zöller (Köln), der als Vizepräsident des BDIZ EDI gleichzeitig als wissenschaftlicher Leiter des Jahressymposiums fungiert, und Prof. Dr. U.J. Rother (Hamburg) die Auffassung, dass 3D längst in der Gegenwart angekommen ist.

Malo und Anitua im Referententeam
Mit den Referenten des wissenschaftlichen Programms, das am Samstag, 10. Oktober, stattfindet, will der BDIZ EDI den Brückenschlag herstellen zwischen der Diagnostik in der Implantologie und den anwendbaren Errungenschaften der Computerwissenschaften für die Oralchirurgie und Medizin. Dazu hat der Verband international renommierte Referenten eingeladen: Dr. Paulo Malo (Lissabon) stellt sein All-on-4-Konzept im zahnlosen Kiefer vor, Dr. Eduardo Anitua (Vitoria) nimmt den biologischen Ansatz im atrophierten Oberkiefer in Augenschein, Dr. Guido Schiroli (Genua) zeigt die Umsetzung von computerunterstützter Implantologie im Praxisalltag und Dr. Detlef Hildebrand (Berlin) berichtet
gemeinsam mit Dr. Claudio Cacaci (München) über die 3D-Planung und die OP-Navigation
als Team-Approach.
Dr. Paulo Malo aus Lissabon (l.) stellt sein All-on-4-Konzept im zahnlosen Kiefer vor und Dr. Eduardo Anitua (Vitoria) nimmt den biologischen Ansatz im atrophierten Oberkiefer in Augenschein.

Die Professoren Dr. Hakan Özyuvaci (Istanbul), Dr. Vitomir Konstantinovic (Belgrad) und Dr. Andrzej Wojtowicz (Warschau) spannen den Bogen von der Therapieplanung bis zur chirurgischen Umsetzung unter dem Aspekt der 3D-Bildgebung und Dr. Fred Bergmann (Viernheim) betrachtet die 3D-Planung und computerunterstützte Implantation schließlich aus prothetischer Sicht, bevor Prof. Dr. Dr. Rolf Ewers (Wien) das navigierte Implantat-Bohrschablonen-System vorstellt. Das wissenschaftliche Programm wird simultan übersetzt.

Passend zur Thematik werden in den Workshops am Freitag, 9. Oktober 2009, verschiedene Systeme vorgestellt. Als besondere Abrundung startet der BDIZ EDI einen DVTFachkundekurs zum Strahlenschutz in der Zahnmedizin am Freitagmorgen in München. Der zweiteilige Kurs wird  gemeinsam mit der Universität zu Köln durchgeführt und ist von den Zahnärztekammern Bayern und Nordrhein anerkannt.

Die Zukunft aus Sicht des Wissenschaftsministers
Traditionell fehlt der berufspolitische Ansatz bei keinem Jahressymposium des BDIZ EDI. Im Beisein der Gründungsmitglieder des BDIZ, der ehemaligen Vorsitzenden und Präsidenten, die als Ehrengäste zum 20. Geburtstag eingeladen sind, dreht sich bereits am Freitag, 9. Oktober 2009, ab 13 Uhr alles um die Zukunft der Zahnärzte und den Zahnarzt der Zukunft. Ein Höhepunkt dürfte die Betrachtung von Bayerns Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Dr. Wolfgang Heubisch (München), über die Zukunft der Zahnheilkunde als Wissenschaft sein. Heubisch ist Zahnarzt und lange Jahre
Mitglied im BDIZ EDI.

Gespannt sein dürfen die Teilnehmer auch auf die Zukunft des Berufsstandes, wie der Präsident der Bundeszahnärztekammer Dr. Peter Engel (Köln) sie sieht. Prof. Dr. Norbert Klusen (Hamburg), Vorstandsvorsitzender der Techniker Krankenkasse, wirft einen Blick auf die künftige Krankenversicherung. Klusen hofft, dass eine neue Bundesregierung endlich die Chance für eine wettbewerblich geprägte Weichenstellung im Gesundheitswesen ergreift.

Wie das Gesundheitssystem aussehen sollte, weiß der Publizist und Rechtsanwalt Carlos A. Gebauer (Duisburg) und in Ergänzung blickt der Präsident der Privatzahnärztlichen Vereinigung Deutschlands (PZVD) Dr. Wilfried Beckmann (Gütersloh) auf die zukünftige freie Zahnarztpraxis. Sehnsüchtig geht der Blick dabei sicherlich in die Schweiz. Von dort kommt der renommierte Gesundheitsökonom Dr. Willy Oggier (Küsnacht), der die Systeme Deutschlands und der Schweiz miteinander vergleicht, bevor der Medizinrechtsexperte und Justiziar des BDIZ EDI, Dr. Thomas Ratajczak (Sindelfingen) die Teilnehmer
am Berufspolitischen Forum wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholt. Sein Thema: die Zukunft der GOZ.

Charity, Tombola und sonstige Highlights
„Zahnärzte fortbilden – Patienten helfen – aktiv in Europa“ – so lautet der Leitsatz des BDIZ EDI. Aber auch die Hilfe hat Tradition. Zwei Jahrzehnte BDIZ EDI sind Anlass, einen Teil des Erlöses des 13. BDIZ EDI-Symposiums einem humanitären Zweck zukommen zu lassen. Der Verband unterstützt in diesem Jahr die Arbeit von Interplast Germany. Interplast entsendet OP-Teams in die Entwicklungsländer dieser Erde, um Menschen mit Fehlbildungen, schweren Verbrennungen, Haut- und Kopftumoren und
Defekten hervorgerufen durch Unfall oder Kriegsfolgen zu behandeln. Eine große Tombola
mit Sachpreisen im Gesamtwert von über 50.000 Euro – gespendet von Dentalfirmen, darunter Sponsoren und Aussteller der zweitägigen Dentalschau, rundet den Samstag ab. BDIZ EDI-Präsident Christian Berger: „Mit unserem Jubiläumssymposium wollten wir für die Teilnehmer ein hochkarätiges Programm mit vielen Highlights zu äußerst moderaten Preisen mitten in München auf die Beine stellen, das ist uns gelungen!“

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