FRANKFURT AM MAIN/LEIPZIG – Hochrangige Vertreter der deutschen Zahnmedizin haben während des Deutschen Zahnärztetages in Frankfurt am Main die schnelle Umsetzung einer Strukturreform der zahnärztlichen Versorgung in Deutschland gefordert. Neben einer Novellierung der bestehenden Approbationsordnung müsse die Bundesregierung vor allem für eine bessere personelle und materielle Ausstattung der Hochschulen sorgen.
Zusätzlich sprachen sich Delegierte der Bundeszahnärztekammer (BZÄK), der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung sowie der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde gegen die von der schwarz-gelben Koalition angestrebten Öffnungsklausel für die privatrechtliche Gebührenordnung (GOZ) aus, die es privaten Krankenkassen zukünftig erlauben soll, Separatverträge mit Zahnärzten abzuschließen. Die BZÄK befürchtet durch die Einführung der Klausel Nachteile für Patienten und einen Rückgang der zahnärztlichen Selbstverwaltung.
„Die Bundesregierung hat sich im Koalitionsvertrag darauf verständigt, die GOZ dem aktuellen Stand der Wissenschaft und den Erfordernissen der neugestalteten präventionsorientierten Zahn-, Mund-, und Kieferheilkunde anzugleichen. Dabei sollten die Kostenentwicklungen mit berücksichtigt werden“, sagte BZÄK-Präsident Dr. Peter Engel. „Durch das Instrument der Öffnungsklausel wäre dieses Vorhaben konterkariert und außer Kraft gesetzt. Damit würde sie allein der Einflussnahme auf das betriebswirtschaftliche Ergebnis der PKV dienen.“
Der Deutsche Zahnärztetag fand in diesem Jahr in Frankfurt am Main zusammen mit der Messe „Infodental Mitte“ statt. Nach Angaben des Veranstalters nahmen über 6.000 Zahnärzte an der dreitägigen Veranstaltung teil
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