LONDON, GROSSBRITANNIEN – Dass zwischen dem sozioökonomischen Status und der Mundgesundheit eines Menschen ein großer Zusammenhang besteht, ist längst bekannt. Eine neue Studie verdeutlicht nun jedoch die Ausmaße dieses Verhältnisses. Im Alter von 70 Jahren haben arme Menschen in Großbritannien im Durchschnitt acht Zähne weniger als wohlhabende Altersgenossen.
In einer gemeinsamen Arbeit der Newcastle University, dem Newcastle Upon Tyne Hospitals NHS Foundation Trust, dem University College London und dem National Centre of Social Research verglichen Forscher mit Unterstützung des britischen wirtschaftlichen und sozialen Forschungsrates (ESCR) die Daten von mehr als 6.000 Briten über 21 Jahre aus allen Einkommensschichten. Grundlage für die Auswertung war die aktuelle Befragung zur dentalen Gesundheit in Großbritannien.
Untersucht wurden die vorliegenden Personendaten aus 2009 in puncto Zahnstatus konkret auf Karies, zerstörte oder fehlende Zähne sowie Zahnfüllungen, 6 mm große Zahnfleischtaschen, die Gesamtanzahl der Zähne und Lücken im Frontzahnbereich. Hinzu kam die Betrachtung der sozioökonomischen Hintergründe wie Einkommen, Bildung und Gesellschaftsschicht.
Besonders schlecht war der Status der Mundgesundheit in der Bevölkerung mit dem geringsten Einkommen und niedrigem Bildungsstand. Die Personen litten vermehrt unter Karies und Zahnfleischerkrankungen und hatten insgesamt weniger Zähne. Zwei bemerkenswerte Ergebnisse brachte die Untersuchung altersklassenspezifisch hervor: Während unter den jüngsten Vergleichspersonen die Karieswahrscheinlichkeit bei niedrigem sozialen Status besonders hoch war, setzte sich diese Tendenz auch bei den ältesten fort. Im Durchschnitt fehlten den über 65-Jährigen aus armen Verhältnissen acht Zähne mehr als den Menschen mit besserem finanziellem Hintergrund.
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