BERLIN - Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) will erste Eckdaten für die umstrittene Kopfpauschale im Gesundheitswesen vorstellen. Der Minister betonte am vergangenen Mittwoch nach einem Treffen der Regierungskommission zur Reform des Gesundheitssystems, sein Modell werde ohne Steuererhöhungen auskommen.
Rösler will eine einkommensunabhängige Beitragspauschale für das Gesundheitswesen einführen - Kopfpauschale oder auch Gesundheitsprämie genannt. Das heißt, jeder Versicherte zahlt einen einheitlichen Betrag; sozial Schwache sollen einen Steuerzuschuss bekommen. Dieser Sozialausgleich soll laut dem Minister nicht durch Steuererhöhungen finanziert werden. Die Kopfpauschale ist umstritten, auch die CSU hat sich mehrfach gegen sie ausgesprochen.
Rösler sagte weiter, er wolle im Bundesrat für die Kopfpauschale werben. Dort hat die schwarz-gelbe Koalition seit der Wahl in Nordrhein-Westfalen keine Mehrheit mehr. Rösler zufolge ist es jedoch auch denkbar, dass ein Kopfpauschalen-Modell ohne die Zustimmung der Länderkammer beschlossen werden kann. Dies hinge von Detailfragen ab, etwa davon, ob die Finanzämter an der Kopfpauschale beteiligt seien.
Rösler betonte erneut, eine Beitragspauschale sei der einzige Weg, um den Kostensteigerungen im Gesundheitswesen auf gerechte Weise zu begegnen. Wenn sich nichts ändere, müssten die Kranken-kassen künftig für jeden Zusatzbeiträge erheben, unabhängig von der sozialen Stellung. Die Bundesländer sollten sich daher vor einer eventuellen Blockade der Gesundheitsreform überlegen, ob sie so etwas für ihre Bürger verantworten könnten. In der Regierungskommission berät Rösler mit sieben weiteren Bundesministern über eine gemeinsame Lösung für die angestrebte Gesundheitsreform. Rückendeckung bekam der Minister vom wissenschaftlichen Beirat des Bundeswirtschaftsministeriums. In einem Gutachten sprach sich dieser für die Einführung einer einkommensunabhängigen Gesundheitsprämie mit Sozialausgleich aus.
BERLIN - Der Regierungskommission zur Reform des Gesundheitssystems stehen scharfe Auseinandersetzungen bevor. Schon vor dem ersten Treffen des Gremiums am ...
LEIPZIG – Mit über 1.200 Downloads war der today Messeguide zur Internationalen Dental-Schau vor zwei Jahren ein großartiger Erfolg.
Leipzig – Mit dem MIH-Symposium 2026 startet der ZWP Study Club eine neue Reihe von Online-Symposien, die aktuelle Themen aus der Zahnmedizin ...
KILCHBERG, Schweiz – Keramikimplantate etablieren sich zunehmend in der modernen zahnärztlichen Implantologie als Ergänzung zum Behandlungsspektrum mit...
BERLIN - Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) übt massive Kritik gegen das am 10. Juni 2009 gefällte Urteil des ...
Witten – Als Student der Uni Witten/Herdecke gründete Andreas Rainer Jordan 1994 ein Hilfsprojekt in Gambia – jetzt öffnet dort die Jordan Dental ...
HAMBURG - Nach dem Telemediengesetz haben Website-Anbieter, die von Nutzern personenbezogene Angaben erheben, wie Namen oder E-Mailadresse, diese über ...
FREISING/LEIPZIG – Die orofaziale Ästhetik gewinnt zunehmend für die zahnmedizinische Behandlung an Bedeutung.
Leipzig – Die today Show Preview komplettiert die vorliegende Ausgabe der Dental Tribune German Edition und gibt einen Ausblick auf die IDS 2025, die ...
München – Die Vorteile der elektronischen Patientenakte liegen klar auf der Hand: Schnellere Einsicht in Befunde und Medikationspläne, Abstimmung der ...
Live-Webinar
Di. 17. März 2026
13:00 Uhr CET (Berlin)
Live-Webinar
Di. 17. März 2026
18:00 Uhr CET (Berlin)
Prof. Dr. Nadine Schlüter
Live-Webinar
Di. 17. März 2026
18:00 Uhr CET (Berlin)
Dr. Giuseppe Luongo MD, DDS, Dr. Fabrizia Luongo DMD, MS
Live-Webinar
Mi. 18. März 2026
14:00 Uhr CET (Berlin)
Live-Webinar
Do. 19. März 2026
0:00 Uhr CET (Berlin)
Live-Webinar
Do. 19. März 2026
18:00 Uhr CET (Berlin)
Live-Webinar
Fr. 20. März 2026
10:00 Uhr CET (Berlin)
Mr. Andrew Terry Cert.DT. GradDipDH. Med, Cat Edney
To post a reply please login or register