München – Wie steht es um den Berufsnachwuchs bei Medizinischen Fachangestellten (MFA) und Zahnmedizinischen Fachangestellten (ZFA)? Warum bricht eine überdurchschnittlich hohe Zahl an Auszubildenden in diesem Bereich ihre Ausbildung vorzeitig ab? Was steht hinter einem langjährigen Verbleib im Beruf? Wie kann die berufliche Zufriedenheit gesteigert werden? Beide Berufe werden in der jährlichen Statistik der Bundesagentur für Arbeit als sogenannte Engpassberufe ausgewiesen.
Perspektive der Betroffenen im Fokus
Mit ihrem Forschungsprojekt MFA-ZFA Kompass geht die Technische Hochschule Rosenheim diesen Fragen nach. Die Erstellung des Fachkräftemonitorings wird durch die Kooperation mit der Bayerischen Landeszahnärztekammer (BLZK) sowie der Bayerischen Landesärztekammer (BLÄK) unterstützt. Die Projektleitung liegt bei Dr. Ulrike Fettke und Prof. Dr. Sabine Ittlinger von der TH Rosenheim.
Die beiden Referentinnen des Geschäftsbereichs Zahnärztliches Personal der BLZK, Dr. Brunhilde Drew und Dr. Dorothea Schmidt, sehen in der Zusammenarbeit einen weiteren signifikanten Baustein in ihren Bemühungen gegen den Fachkräftemangel: „Es ist wichtig, die Bedürfnisse unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu kennen. Nur, wenn wir wissen, warum Azubis die Ausbildung abbrechen oder warum Zahnmedizinische Fachangestellte nicht im Beruf bleiben, können wir reagieren. Eine wissenschaftliche Untersuchung zu diesen Themen ist sicherlich zielführend“, so die beiden Referentinnen.
Der Fachkräftemangel ist eine große Belastung für Zahnarztpraxen. Die beiden Referentinnen des Geschäftsbereichs Zahnärztliches Personal der BLZK, Dr. Brunhilde Drew (l.) und Dr. Dorothea Schmidt, unterstützen daher das Forschungsprojekt „MFA-ZFA Kompass“ der TH Rosenheim bei seiner Arbeit.
Ergebnisse bis zum Frühsommer 2026 erwartet
Derzeit läuft die Datenerhebung für das Projekt. Die Resultate sowie berufsgruppenspezifischen Handlungsempfehlungen werden für den Frühsommer des nächsten Jahres erwartet. „Unsere Forschung zielt darauf ab, Gesundheitsberufe zu fördern, die essenziell für die Versorgung unserer Gesellschaft sind“, so Prof. Dr. Sabine Ittlinger, die als Vizepräsidentin der TH Rosenheim in der Hochschulleitung verantwortlich für den Bereich Gesundheit ist. Mit den Ergebnissen wolle man wichtige Impulse zum Thema Fachkräftemangel schaffen.
Von der Maßnahme zeigt sich auch Gesundheitsministerin Judith Gerlach überzeugt: „Die Ergebnisse der Studie können dazu beitragen, künftig geeignete Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel entwickeln und liefern zu können.“ Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention fördert das Forschungsprojekt mit 200.000 Euro.
Weitere Informationen zum Aufbau und Ablauf der Studie finden Sie hier.
Autor: Redaktion BLZK
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