Washington – Es gibt Belege dafür, dass orale Entzündungen wie Parodontitis die Gesundheit des gesamten Körpers beeinflussen können. Eine neue Studie, veröffentlicht in den Proceedings of the National Academy of Sciences und durchgeführt von Forschern der University of Washington, Rutgers University und weiteren Institutionen, hat sich mit diesem Zusammenhang auseinandergesetzt.
Die Untersuchung, an der 21 gesunde Erwachsene im Alter von 18 bis 35 Jahren teilnahmen, fokussierte auf die Auswirkungen der lokalisierten Gingivitis, dem Frühstadium der Parodontalerkrankung, auf das orale Mikrobiom und das Immunsystem. Die Teilnehmer zeigten unterschiedliche Reaktionen auf die Gingivitis, was die Bedeutung individueller Unterschiede betont.
Die Ergebnisse unterstreichen, dass Entzündungen in einem begrenzten Mundbereich gesundes Gewebe an anderen Stellen beeinflussen können. Interessanterweise konnten die Forscher die Probanden in drei Entzündungsresponder-Typen einteilen: hohe, niedrige und langsame Responder. Diese Unterschiede waren unabhängig von Geschlecht und Alter.
Während tägliche Mundhygiene wichtig ist, bleibt unklar, was den Entzündungsresponder-Typ eines Individuums bestimmt. Daher sind regelmäßige zahnärztliche Kontrollen von entscheidender Bedeutung, um potenzielle Entzündungen frühzeitig zu erkennen und behandeln zu können.
Diese Erkenntnisse unterstreichen die enge Verbindung zwischen Mundgesundheit und der allgemeinen Gesundheit des Körpers und betonen die Wichtigkeit von Prävention und zahnärztlicher Versorgung, um mögliche Probleme rechtzeitig zu erkennen und anzugehen.
Zur Studie
Quelle: Stephanie Baum, Medical Xpress
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