LEIPZIG – Die Forscher des Regenstrief Institute und der Indiana University School of Dentistry haben in einer neuen Studie untersucht, wie die Verknüpfung von elektronischen Gesundheitsakten und elektronischen Zahnakten die Versorgung von Personen mit Sjögren-Syndrom verbessern kann.
Die Arbeit wurde in der Fachzeitschrift PLOS ONE veröffentlicht und markiert einen wichtigen Schritt in Richtung einer umfassenderen Versorgung für Menschen mit komplexen Autoimmunerkrankungen.
Das Sjögren-Syndrom betrifft etwa vier Millionen Amerikaner, es handelt sich um eine chronische Autoimmunerkrankung, die oft auch andere Erkrankungen mit sich bringt. Die häufigsten Symptome sind Mund- und Augentrockenheit, Zahnverfall, Müdigkeit und chronischer Schmerz.
Die Forscher haben elektronische Gesundheitsakten von Personen mit Sjögren-Syndrom mit ihren zahnärztlichen Aufzeichnungen verknüpft. Es stellte sich heraus, dass weniger als ein Drittel der Patienten ihre Zahnärzte über die Diagnose informiert hatte. Ohne diese Information fehlte den Zahnärzten das Wissen darüber, wie sie die Zähne erhalten können, was oft zu erheblichem Zahnverlust führt.
"Wenn der Patient, bei dem Sjögren-Syndrom noch nicht diagnostiziert wurde, Symptome von Mundtrockenheit erwähnt, sollte der Zahnarzt vielleicht einen vorläufigen Speicheltest durchführen, um die Ursache zu identifizieren, die Sjögren-Syndrom sein könnte. Wenn dies der Fall ist, könnte der Zahnarzt den Patienten an einen medizinischen Facharzt verweisen", so Erstautorin der Studie, Dr. Grace Gomez Felix Gomez.
Die Studie hebt hervor, wie wichtig die Verknüpfung von medizinischen und zahnärztlichen Informationen ist, um eine umfassende Versorgung zu gewährleisten. Die Ergebnisse könnten auch für andere systemische Autoimmunerkrankungen wie Lupus und rheumatoide Arthritis relevant sein. Ziel ist es, die Diagnosezeit zu verkürzen und die Gesundheitsergebnisse für die Betroffenen zu verbessern.
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