São Paulo – Ein Naturstoff aus Pflanzen wie Guavenblättern, Äpfeln, Zwiebeln und Feigen könnte vielleicht eines Tages eine neue Waffe gegen Parodontitis werden. Wissenschaftler der Universität São Paulo berichten laut EurekAlert über vielversprechende Laborbefunde, die auf eine Studie in Archives of Oral Biology zurückgehen.1
Das pflanzliche Flavonoid wirkte dort entzündungshemmend, antioxidativ und hemmte zudem das Wachstum typischer Parodontitisbakterien in Biofilmen.
Das Besondere an dem Ansatz ist die Art der Herstellung. Der Wirkstoff wurde mithilfe eines Sprühtrocknungsverfahrens in ein feines Pulver überführt und mit speziellen Polymeren kombiniert, um ihn kontrolliert freisetzen zu können. In den Versuchen führte dies zu einer deutlichen Reduktion entzündlicher Marker und zu einer messbaren Verringerung der bakteriellen Aktivität. Auch oxidative Prozesse, die Zellen des Zahnfleischgewebes schädigen können, wurden abgeschwächt.
Morin findet sich in zahlreichen pflanzlichen Quellen, darunter Guavenblätter, Apfelschalen, Mandeln und bestimmte Teesorten. Aufgrund seiner natürlichen Herkunft und seiner breiten Verfügbarkeit gilt der Stoff als kostengünstiger Kandidat für neue, lokal wirksame Präparate. Die Forscher denken dabei an Produkte wie Zahnpasten, Gels oder Spülungen, die sich besonders für Menschen eignen könnten, denen das gründliche Zähneputzen schwerfällt.
Anmerkung der Redaktion:
- Plant-derived compound has antimicrobial and anti-inflammatory effects against periodontal disease, Journal Archives of Oral Biology, DOI 10.1016/j.archoralbio.2025.106343
Schlagwörter:
Hohenheim – Eine einfache Speichelprobe könnte künftig wertvolle Hinweise auf die Zusammensetzung des Magen- und Dünndarm-Mikrobioms liefern – und ...
CHICAGO, USA – Der Zusammenhang zwischen Parodontitis und Alzheimer war schon häufig Gegenstand wissenschaftlicher Forschungen.
NEW YORK, USA – Für Patienten mit einer Typ-2-Diabetes ist eine Überwachung des Blutzuckers ein wichtiger Faktor. Da Diabetiker ein ...
BERN – Zwei Forschungsteams aus Bern und Zürich haben eine neue Methode entwickelt, um einen Einblick in einen bislang kaum erforschten Teil der ...
HANAU – Antimikrobielle Begleittherapien als Ergänzung zur systematischen antiinfektiösen Parodontitistherapie: Was macht Sinn? Dieser Frage geht ein ...
BOSTON, USA – Wissenschaftler der Harvard T.H. Chan School of Public Health und der Icahn School of Medicine at Mount Sinai fanden in einer Studie ...
In diesem kostenfreien Webinar wird die erforderliche Interaktion zahnmedizinischer Professionen und die individualisierte häusliche Mundhygiene für ein ...
BONN – "Der Zahnreport macht erneut den akuten Handlungsbedarf hinsichtlich der Parodontitistherapie deutlich, denn Parodontitis gehört zu ...
FRANKFURT/ODER - Ein Forscherteam deutscher und amerikanischer Universitäten ist zu dem Schluss gekommen, dass Menschen mit Amalgamfüllungen ein ...
Chicago – Wer schon einmal beim Eisessen zusammengezuckt ist, kennt das Problem: Plötzlicher Schmerz, der tief in den Zahn zieht. Die Ursache liegt im ...
Live-Webinar
Mi. 4. Februar 2026
1:00 Uhr CET (Berlin)
Live-Webinar
Mi. 4. Februar 2026
17:00 Uhr CET (Berlin)
Live-Webinar
Do. 5. Februar 2026
20:30 Uhr CET (Berlin)
Dr. Boota Ubhi BDS, FDS RCS (Edin), MDentSci, MRD RCS (Eng) Specialist, Cat Edney
Live-Webinar
Fr. 6. Februar 2026
2:00 Uhr CET (Berlin)
Dr. Zeeshan Sheikh Dip.Dh, BDS MSc, M.Perio, PhD, FRCDC, Dip-ABP
Live-Webinar
Mi. 11. Februar 2026
1:00 Uhr CET (Berlin)
Prof. Dr. Wael Att, Dr. Robert A. Levine DDS, FCPP, FISPPS, AOD, Dr. Larissa Bemquerer ITI Scholar at Harvard
Live-Webinar
Mi. 11. Februar 2026
17:00 Uhr CET (Berlin)
Dr. med. dent. Sven Mühlemann
Live-Webinar
Mi. 11. Februar 2026
18:00 Uhr CET (Berlin)
Prof. Dr. Samir Abou Ayash
To post a reply please login or register