ESCHBORN - Dem Ärztemangel folgt der Zahnärztemangel. Das gilt nicht nur für den ländlichen Raum und die zahnärztliche Versorgung im Allgemeinen, sondern auch für städtische Ballungsräume. Es fehlen insbesondere Zahnärzte auf dem Arbeitsmarkt, die sich für eine Festanstellung bewerben.
Dem Ärztemangel folgt der Zahnärztemangel. Das gilt nicht nur für den ländlichen Raum und die zahnärztliche Versorgung im Allgemeinen, sondern auch für städtische Ballungsräume. Es fehlen insbesondere Zahnärzte auf dem Arbeitsmarkt, die sich für eine Festanstellung bewerben. Expansionen und Praxiswachstum werden deswegen zunehmend schwerer. Eine Lösung ist das europäische Ausland. Dort gibt es nicht nur qualifiziertes Personal, es ist auch auswanderungsbereit und hochmotiviert.
Beispielhaft nennt der Internationalisierungs- und Personalexperte Dr. Thomas Wendel Osteuropa und Griechenland. Zwar seien die Länder sehr unterschiedlich im Detail, aber Zahnärzte, die bereit seien, nach Deutschland zu kommen und hier zu arbeiten, gebe es viele. Dank EU und der Wirtschaftslage in den Zielländern seien die Rahmenbedingungen gut und die Formalien relativ unkompliziert.
"Osteuropäische Zahnärzte sind gut ausgebildet. Das Studium ist auf EU-Niveau. Schon jetzt werden dort viele deutsche 'Zahnarzttouristen' behandelt, die die hohen Kosten in Deutschland scheuen", erklärt Wendel. Seine Unternehmens- und Personalberatung tw.con. ist auf die Vermittlung europäischer Fachkräfte in den Bereichen Medizin und Gesundheit spezialisiert. Bei Zahnärzten seien ein steigender Bedarf und eine wachsende Nachfrage festzustellen. Das Problem werde virulenter.
Auch in Griechenland sei das fachliche und universitäre Niveau sehr hoch. "Aufgrund der Überversorgung im medizinischen Bereich müssen sich aber viele Zahnärzte einen Job im Ausland suchen", so der Rekrutierungsspezialist.
Die kulturellen Unterschiede seien überbrückbar. Gemeinsam mit den deutschen Praxen und Auftraggebern führe man die Bewerber schnell an das neue Arbeits- und Lebensumfeld heran. "Diese Menschen sind hochmotiviert, gut ausgebildet und extrem lernfähig", so Wendel. Und er nennt einen weiteren Vorteil: Für ausländische Zahnärzte seien auch ländliche Räume als Wohn- und Arbeitsort kein Problem. Der Wunsch, in Deutschland zu arbeiten, sei größer als das "Verlangen nach der großen Stadt". Das böte viele Chancen und Optionen in Sachen Expansion, Mitarbeiterfindung und sogar Praxisnachfolge.
Wendel und sein tw.con.-Team haben bereits zahlreiche Projekte mit Arzt- und Zahnarztpraxen erfolgreich umgesetzt. "Wir haben hier jede Menge interkulturelle Erfahrung und internationale Expertise", verdeutlicht er. Grenzüberschreitende Personalvermittlung insbesondere bei Hochqualifizierten sei manchmal komplex. Allerdings, so Wendel, sei es für die Praxen und Auftraggeber oft einfacher als sie denken. Es brauche aber professionelle Unterstützung, um die die richtigen Kandidaten in den Zielländern zu identifizieren und die Kontaktanbahnung effektiv zu gestalten. Die Formalitäten und der Eingliederungsprozess bedürften zwar der fachmännischen Begleitung, würden aber durch Profis kommunikativ und verwaltungsseitig relativ unkompliziert erledigt. Es gebe keine unüberwindbaren Hürden. "Echte Partnerschaft ist wichtig - zwischen dem bestehenden Praxisteam, dem neuen Zahnarzt aus dem Ausland und dem Personalvermittler", fasst er zusammen.
Weitere Informationen unter www.twcon.de
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