MAINZ – Studieren wird immer teurer. Viele Hochschulen und Universitätskliniken kämpfen vermehrt mit finanziellen Defiziten. Auch in Mainz schrumpft das Budget für das Zahnmedizin-Equipment. Künftig sollen deshalb die Studenten selber Instrumente für ihre Ausbildung erwerben.
Jeder Zahnmedizin-Student hat bereits mit der Anschaffung eines Instrumentenkoffers Ausgaben über mehrere Tausend Euro. Studenten höherer Semester sollen für die Teilnahme an Prothetik-Kursen nun Winkelstücke selber mitbringen, sie werden nicht mehr von der Universität bereitgestellt. Die Kosten für drei verschiedene Bohraufsätze belaufen sich auf ca. 2.000 €. In anderen Universitäten sei es bereits üblich, dass Studenten ihre Winkelstücke selber kaufen, berichtet ein Fachschaftsratsmitglied der Mainzer Zahnis gegenüber der „Allgemeinen Zeitung“. Die Winkelstücke könnten zwar weitergegeben und so von mehreren Studenten genutzt werden, jedoch bleibt die Last der Erstanschaffungskosten ein ernstes Problem für die aktuell Studierenden.
Kommenden Montag wollen die Studenten der Zahnmedizin eine Demonstration durchführen. Auf einen Lösungsvorschlag seitens des Studiendekans wird weiterhin gewartet.
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